Spracheingabe am Handy
Aufgaben per Sprache erstellen – einfach sagen, was ansteht
Unterwegs fällt dir etwas ein, die Hände sind voll, Tippen dauert zu lange? Drück in Todowa am Handy auf das Plus und sag es: „Erstell mir ein To-do morgen um halb neun: Rechnung an die Agentur schicken.“ Todowa hört zu, bis du auf „Fertig“ tippst, schreibt mit KI-Spracherkennung mit und macht daraus eine Aufgabe mit Datum, Uhrzeit und Projekt – oder einen Termin in deinem Kalender.
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So legst du Aufgaben per Sprache an
Unten in der Leiste der Handy-Ansicht sitzt das Plus. Ein kurzer Druck, und Todowa hört zu – so lange, bis du auf „Fertig“ tippst. Du kannst in Ruhe überlegen: Denkpausen beenden die Aufnahme nicht. Danach legt die KI an und zeigt dir, was entstanden ist.
- Kurz aufs Plus drücken und sprechen, am Ende „Fertig“ tippen – bis zu fünf Minuten am Stück
- Die Liste zeigt, was angelegt wurde, mit Datum und Uhrzeit; ein Tipp auf eine Aufgabe öffnet sie
- „Rückgängig“ nimmt alles wieder zurück, „Noch etwas“ hört gleich wieder zu
- Lieber tippen? „Tippen“ öffnet ein Textfeld – die KI versteht den Satz genauso
KI-Spracherkennung, die deine Namen und Projekte kennt
Die übliche Spracherkennung kennt „Website-Relaunch“, „Frau Kaya“ oder dein Tag „Steuer“ nicht und schreibt etwas, das nur ähnlich klingt. Todowa nimmt deshalb selbst auf und lässt die Aufnahme von einer KI-Spracherkennung mitschreiben (gpt-4o-transcribe von OpenAI). Als Hilfe bekommt sie die Namen aus deinem Workspace: Personen, Projekte, Tags und die Titel deiner letzten Aufgaben.
Danach liest die KI, die die Aufgaben anlegt, den Text noch einmal mit demselben Wissen und korrigiert Hörfehler: Klingt ein Wort wie eines deiner Projekte, ist vermutlich dieses gemeint. Versprecher und Selbstkorrekturen („um acht, nein, um neun“) nimmt sie so, wie du sie gemeint hast. Was verstanden wurde, siehst du danach unter der Antwort.
Steht die KI-Spracherkennung nicht zur Verfügung, übernimmt die Spracherkennung deines Browsers. Auch dann hört Todowa bis „Fertig“ zu, und die KI korrigiert Hörfehler mit deinen Namen und Projekten.
Was die KI aus dem Gesagten macht
Befehle lernen musst du nicht. Sag es so, wie du es einer Kollegin sagen würdest – die KI zieht heraus, was wohin gehört:
- „morgen“, „am Freitag“, „halb neun“ werden zu Datum und Uhrzeit
- „eine Stunde“ wird zur Dauer
- Nennst du ein Projekt, das es bei dir schon gibt, landet die Aufgabe dort
- „wichtig“ oder „dringend“ setzt die hohe Priorität
- Weitere Einzelheiten und ein genannter Ort kommen in die Beschreibung
- Mehrere Dinge in einem Satz: bis zu fünf Einträge auf einmal
Termine per Sprache in den Google- oder Outlook-Kalender eintragen
Sagst du ausdrücklich „Termin“, „Meeting“ oder „Treffen“ – etwa „Trag mir morgen um 10 einen Termin mit Anna ein“ –, legt Todowa einen Termin in deinem verbundenen Kalender an: im Google Kalender, wenn er verbunden ist, sonst in Outlook. Nennst du keine Dauer, dauert er eine Stunde.
Ist kein Kalender verbunden, wird daraus eine Aufgabe mit Uhrzeit, und Todowa sagt dir das dazu. Alles mit „erinnere mich“ oder „ich muss“ bleibt eine Aufgabe, auch mit Uhrzeit. Aufgaben ohne Datum landen in deiner Inbox.
Lange drücken: Aufgabe, Termin oder Spracheingabe
Hältst du das Plus gedrückt, öffnet sich eine kleine Auswahl: „Aufgabe“ öffnet die gewohnte Schnellerfassung, „Termin“ die Schnellerfassung für einen Termin im verbundenen Kalender, „Spracheingabe“ startet das Zuhören.
Kann dein Browser weder aufnehmen noch Sprache erkennen, öffnet ein kurzer Druck aufs Plus wie bisher „Neue Aufgabe“ – und die Spracheingabe lässt sich mit getipptem Text nutzen.
Wer hört mit? Spracherkennung und Datenschutz
Mit KI-Spracherkennung geht die Aufnahme zusammen mit den Namen und Begriffen aus deinem Workspace (Personen, Projekte, Tags, Titel deiner letzten Aufgaben) an OpenAI, das sie in Text umwandelt. Todowa speichert die Aufnahme nicht; OpenAI verwendet Daten aus der Schnittstelle nach eigenen Angaben nicht zum Training.
Ohne KI-Spracherkennung wandelt dein Browser bzw. Betriebssystem die Sprache um – bei Chrome und Android in der Regel Google, bei Safari und iOS Apple –, und Todowa bekommt nur den Text.
Den Text schickt Todowa mit dem heutigen Datum, deiner Zeitzone und denselben Begriffen an die KI (Anthropic oder deinen eigenen KI-Endpunkt), damit sie daraus Aufgaben oder Termine anlegt. Das alles geschieht nur, wenn du die Spracheingabe startest. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.
Mehr als die Diktierfunktion der Tastatur
Die Diktierfunktion des Handys schreibt nur auf, was du sagst. In Todowa wird daraus gleich eine eingeplante Aufgabe: mit Termin, im richtigen Projekt und – wenn du Erinnerungen eingeschaltet hast – mit Benachrichtigung aufs Handy und die Uhr, wenn sie fällig wird. Am Rechner findest du sie danach in derselben Liste.
Warum wir Todowa bauen
Deine Aufgaben gehören dir – nicht dem Werkzeug.
Aufgaben verteilen sich auf viele Werkzeuge, und keines kennt das ganze Bild. Todowa wird als AI-first To-do-System gebaut, das sich in die bestehenden einfügt: Aufgaben erscheinen in der Notion-Datenbank, in Asana, in Todoist und im Google Kalender, und eine KI ordnet zu, was zusammengehört.
Das Ziel von TodowaWas die Spracheingabe noch nicht kann
Damit du weißt, worauf du dich einlässt:
- Anlegen per Sprache nur am Handy: Das Plus mit Spracheingabe sitzt in der unteren Leiste der Handy-Ansicht. Am Rechner legst du Aufgaben per Tastatur an (Taste Q); sprechen kannst du dort nur Fragen an „Frag dein To-do-System“.
- Todowa spricht nicht zurück – die Antwort steht als Text auf dem Bildschirm.
- Zuhören nur nach dem Antippen: kein „Hey Todowa“ und keine Anbindung an Siri, Google Assistant oder Alexa.
- Ob du sprechen kannst, hängt vom Browser ab: Er muss das Mikrofon freigeben. Ohne KI-Spracherkennung braucht er zusätzlich eine eigene Spracherkennung (Firefox etwa hat keine) – sonst tippst du den Satz.
- Erkannt wird Deutsch oder Englisch, je nach Sprache der App. Eine Aufnahme dauert höchstens fünf Minuten. Ohne Internet geht die Spracheingabe nicht.
- Nur neu anlegen: Bestehende Aufgaben ändern, verschieben oder abhaken geht per Sprache nicht. Tags, Zuweisungen an andere, Wiederholungen und neue Projekte setzt die Spracheingabe nicht.
- Termine landen im Standardkalender (Google, sonst Outlook); einen anderen Kalender wählst du per Sprache nicht.
- Die KI kann sich trotz deiner Begriffe verhören oder etwas falsch verstehen. Deshalb zeigt Todowa danach, was angelegt wurde, und „Rückgängig“ nimmt es zurück.
Häufige Fragen
Wie erstelle ich Aufgaben per Sprache?
Öffne Todowa am Handy, drück kurz auf das Plus unten in der Mitte, sag, was ansteht – etwa „Morgen um 9 Angebot schicken, Projekt Marketing“ – und tippe auf „Fertig“. Die KI legt die Aufgabe mit Datum, Uhrzeit und Projekt an und zeigt sie dir.
Kann ich per Sprache Termine in meinen Kalender eintragen?
Ja, wenn dein Google Kalender oder Outlook verbunden ist (Einstellungen → Kalender). Sag ausdrücklich „Termin“, „Meeting“ oder „Treffen“. Ohne verbundenen Kalender wird daraus eine Aufgabe mit Uhrzeit.
Speichert Todowa meine Stimme?
Nein. Mit KI-Spracherkennung geht die Aufnahme zum Mitschreiben an OpenAI und wird von Todowa nicht gespeichert. Ohne sie macht die Spracherkennung dein Browser bzw. Betriebssystem (meist Google oder Apple), und Todowa erhält nur den Text.
Funktioniert das am iPhone?
Ja. Erlaube Todowa in Safari das Mikrofon; mitgeschrieben wird mit der KI-Spracherkennung, sonst mit der von Apple. Ist das Mikrofon gesperrt, tippst du den Satz ins Textfeld – die KI legt genauso an.
Gibt es die Spracheingabe auch am Rechner?
Zum Anlegen nicht, bisher nur in der Handy-Ansicht. Am Rechner legst du Aufgaben über „Neue Aufgabe“ oder die Taste Q an. Fragen an deine Aufgaben kannst du dort aber sprechen – über „Frag dein To-do-System“ in der Kopfzeile.
Kostet die Spracheingabe etwas?
Sie ist in allen Tarifen enthalten und zählt wie die übrigen KI-Funktionen zum monatlichen KI-Kontingent; im kostenlosen Tarif ist ein KI-Kontingent dabei. Mit eigenem KI-Endpunkt zählt das Anlegen nicht zum Kontingent, die KI-Spracherkennung schon.
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